Auf vielen Dachböden stapeln sich mit der Zeit Bücher und Zeitschriften, die längst gelesen sind. Manche wurden aufgehoben, weil sie einmal wichtig waren, andere landeten dort nur, weil kein anderer Platz mehr frei war. Nach einigen Jahren weiß kaum noch jemand, was sich genau in diesen Stapeln befindet. Ein ruhiger Nachmittag reicht oft aus, um wieder einen Überblick zu bekommen.
Am besten beginnt man damit, die Stapel Stück für Stück durchzusehen, statt alles auf einmal zu bewegen. So bleibt die Aufgabe überschaubar, und man verliert nicht den Überblick. Viele Bücher und Hefte werden beim genaueren Hinsehen gar nicht mehr vermisst.
Auswählen, statt alles zu behalten
Es lohnt sich, ehrlich zu entscheiden, welche Bücher tatsächlich noch gelesen oder als Nachschlagewerk genutzt werden. Zeitschriften verlieren oft schnell an Bedeutung, sobald ihr eigentlicher Anlass vorbei ist. Wer nur die wirklich wichtigen Stücke behält, schafft deutlich mehr Platz auf dem Dachboden.
Feuchtigkeit und Staub setzen Papier auf einem Dachboden besonders zu. Bücher, die lange an derselben Stelle standen, können durch Wärme und schlechte Belüftung Schaden nehmen. Wer die Sammlung ohnehin durchgeht, kann gleichzeitig prüfen, ob der Lagerort noch geeignet ist.
Ein Regal oder stabile Kisten mit Beschriftung erleichtern es, ausgewählte Bücher später leicht wiederzufinden. So bleibt der Dachboden übersichtlich, und einzelne Bücher müssen nicht mehr mühsam gesucht werden.
Wer den Dachboden einmal im Jahr kurz durchsieht, verhindert, dass sich erneut unüberschaubare Stapel bilden. So bleibt mehr Platz für das, was tatsächlich noch gebraucht wird. Der Dachboden wird dadurch wieder ein Ort, den man ohne Sorge betreten kann.