Regenjacke und Gummistiefel rechtzeitig für den nassen Herbst hervorholen

Landschaftsillustration

Im Sommer verschwindet die Regenkleidung gern ganz hinten im Kasten oder in einer Kiste im Keller. Kommt dann der erste kalte Regentag, sucht die halbe Familie gleichzeitig nach Jacken und Gummistiefeln. Das lässt sich mit einem ruhigen Nachmittag gut vermeiden. Am besten beginnt man, sobald die Abende merklich kürzer werden. Dann bleibt genug Zeit, alles in Ruhe zu prüfen und zu ergänzen.

Stellen Sie alles nebeneinander auf den Boden, damit Sie sehen, was vorhanden ist. Ziehen Sie die Gummistiefel probeweise an, denn Kinderfüße wachsen im Lauf eines Sommers erstaunlich schnell. Jacken, die zu kurz in den Ärmeln geworden sind, wandern in einen eigenen Stapel. Vielleicht kann sie jemand in der Nachbarschaft noch gut gebrauchen. Was nicht mehr passt, sollte nicht wieder im Kasten landen.

Trocken, sauber und dicht

Nach dem Sommer sind Regenjacken oft steif geworden oder riechen etwas muffig. Hängen Sie sie eine Weile an die frische Luft und wischen Sie den Staub ab. Reißverschlüsse und Druckknöpfe sollten leichtgängig sein, sonst ärgert man sich genau im falschen Moment. Kleine Risse an Nähten lassen sich meist mit Nadel und Faden schließen. Gummistiefel werden innen ausgeschüttelt, denn manchmal hat sich dort ein Spinnennetz oder ein Blatt versteckt.

Am Eingang sollte ein fester Platz für nasse Sachen bereitstehen. Eine Matte oder eine flache Wanne fängt Wasser und Erde auf, sodass der Boden nicht leidet. Ein paar kräftige Haken auf Kinderhöhe sorgen dafür, dass Jacken nicht auf dem Boden landen. Ein Schirmständer oder ein alter Kübel daneben nimmt nasse Schirme auf, damit sie nicht überall tropfen.

Auch Mützen, Handschuhe und dünne Schals gehören schon jetzt in Reichweite. Im Herbst wird es plötzlich kühl, und dann will niemand lange in Kisten wühlen. Ein flacher Korb neben der Tür genügt für die kleinen Dinge. Jedes Familienmitglied kann sein eigenes Fach bekommen, das nur es selbst benützt. Damit weiß am Morgen jeder sofort, wo seine Sachen liegen.

Die Sommersachen, die nun nicht mehr gebraucht werden, wandern im Gegenzug nach hinten oder in den Keller. So entsteht Platz, ohne dass der Kasten überquillt. Ein Tausch zwischen den Jahreszeiten ist immer ein guter Anlass, kurz zu überlegen, was wirklich benötigt wird. Wer das regelmäßig tut, spart sich später viel Sucherei. Am Ende ist man auf jedes Wetter vorbereitet und geht gelassener vor die Tür.